Chronik

Nach Ihrer Heirat mit J.-H. Baderschneider konnte sie bald mit Ihrem Mann ein Grundstück in der Badstraße erwerben, ein Haus darauf bauen, und selber an Kurgäste vermieten.
Bad Steben war ein aufstrebendes Staatsbad, auch der Prinzregent kurte dort und ging mit dem passionierten Jäger J.-H.Baderschneider zur Jagd, deshalb wurde das Haus "Villa Prinzregent" genannt.
Bald wurde zusätzlich eine Handstickerei gegründet. Die Arbeiten wurden an Heimarbeiterinnen bis in die entlegensten Winkel des Thüringer- und Frankenwaldes vergeben.
Die Firma Joh.-H. Baderschneider entwickelte sich gut und verschickte, die als Bad Stebener Handstickerei bekannten Waren, in viele Länder.
1911 entstand auf dem Grundstück noch ein Gebäude im dem sich neben Gästezimmern auch die Geschäftsräume der Handstickerei mit dem Nähsaal befand.
Durch den Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurde die gute Entwicklung gestoppt und war durch die nachfolgende Inflation nicht mehr zu erreichen.
Durch den Wirtschaftsaufschwung und die Berliner-Gäste wurde das Haus bald um einen Ess- und Tanzsaal erweitert.
Bald darauf folgten weitere Um- und Anbauten und es wurde das Privat-Hotel-Promenade eröffnet.
Das heutige Aussehen erhielt das Hotel Promenade durch den Umbau und die grundlegende Renovierung in den 70er Jahren.



















